Keep it fresh

Im MediationsZentrum Berlin e. V. engagieren sich ausgebildete Mediationen und Interessierte mit Mediationserfahrung aus den unterschiedlichsten Bereichen. Unsere Veranstaltungsreihe „Keep it fresh“ entstand aus der Idee, diese Erfahrungen mit anderen, an Mediation interessierten Menschen, zu teilen. Gleichzeitig sollte ein Raum geschaffen werden, in dem unterschiedliche Aspekte rund um die Mediation beleuchtet und verschiedene Methoden der Mediation ausprobiert werden können.

Die thematische Vielfalt der bisher stattgefundenen Veranstaltungen spiegelt dabei das weite Feld, in dem sich das Thema Mediation befindet, wieder. Geplant und durchgeführt wurden und werden die einzelnen Termine nicht nur von Vereinsmitgliedern, sondern sie können von jedem angeboten werden, der sich berufen fühlt, anderen ein bestimmtes Thema nahe zu bringen. Die Veranstaltungsreihe lebt also von den Ideen der Themenanbieter. Wer gerne selbst einmal ein besonderes Thema anbieten und moderieren möchte, kann uns gerne einen Themen- und Terminvorschlag machen.

Nächster Termin:

17.09.2019
Transformative Mediation – Direktiv in Konflikten intervenieren.

Referent: Christian Hartwig, Magdeburg

Der der Ansatz der “Transformativen Mediation” bietet eine Höchstmaß an Selbstbestimmung in der Kommunikation. Er stellt die den Menschen (Konfliktpartei) in den Mittelpunkt. D. h. die Konfliktparteien gestalten den Prozess der Mediation weitgehend selbstständig, der Mediator interveniert, wenn z. B. eine Reflexion bei einer der Konfliktparteien notwendig ist oder wenn eine Zusammenfassung für den Fortgang des Prozesses hilfreich sein kann.

Der Abend ist dazu gedacht, Interesse an der Transformativen Konfliktintervention, mit deren Grundlagen und der praktischen Anwendung des Modells zu wecken. Mit Präsentationen, Diskussionen, Demonstrationen und Übungen werden den Teilnehmern die Grundlagen und Prinzipien der transformativen Interventionspraxis erörtert und weitergehende Erkenntnisse für den persönlichen Anwendungsbereich vermittelt. Dabei werden die Ziele und Wirkungsweise des Transformativen Ansatzes zur Konfliktintervention beleuchtet.

Um Anmeldung  wird gebeten.

Wie immer beginnt der Abend mit der Gelegenheit zu einem kurzen Plausch und zum Kennenlernen um 18:30 h. Um 19:00 h geht es dann thematisch bis 21:00 h weiter. Es gibt  Tee, Kaffee, Kaltgetränke und kleine Snacks.

Der Kostenbeitrag in Höhe von 10,00 € (Mitglieder 3,50 €) geht als Spende an den Verein.

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04.07.2019

Systemtheorie im Praxistest – Systemisches für die Mediation

Referent: Dr. Stephan Müller, Berlin

“Systemisch ist, was funktioniert”. (F. Simon)

Systemisch zu arbeiten ist angesagt, immer öfter taucht der Begriff auf – natürlich auch in der Mediation. Aber was ist damit gemeint? Der hohe Abstraktionsgrad der Systemtheorie, als auch ständig neue Inputs  und Bedeutungsebenen tragen zur allgemeinen Verwirrung bei Klienten und Mediator_innen bei. Gibt es eine systematische Mediation, oder ist Mediation per se eine systemische Methode, um Konflikte zu bearbeiten?

Dieser Abend soll dazu dienen, die Systemtheorie in groben Zügen vorzustellen und ihren praktischen Nutzen für Mediator_innen   zu untersuchen. Systemische Methoden, Interventionen und Begrifflichkeiten sollen beispielhaft besprochen und ausprobiert werden. Welche Fallen gibt es für Mediator_innen und wo liegen die Grenzen des Mediationskonzeptes?

Um Anmeldung  wird gebeten.

Wie immer beginnt der Abend mit der Gelegenheit zu einem kurzen Plausch und zum Kennenlernen um 18:30 h. Um 19:00 h geht es dann thematisch bis 21:00 h weiter. Es gibt  Tee, Kaffee, Kaltgetränke und kleine Snacks.

Der Kostenbeitrag in Höhe von 10,00 € (Mitglieder 3,50 €) geht als Spende an den Verein.

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04.04.2019

Das Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse (TA) in der Mediation

Referent: Günter Hartmann, hartmanncoaching, Berlin

Die Transaktionsanalyse (TA) von Eric Berne geht in Ihrem Grundmodell von drei Persönlichkeitsebenen aus, aus denen heraus jeder Mensch agiert/reagiert also kommuniziert.
Das Kind-Ich, das Eltern-Ich und das Erwachsenen-Ich, diese Ich-Zustände entwickeln wir bereits in der Kindheit, sie sind bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt.
In der Kommunikation mit anderen, wechseln wir zwischen diesen Ich-Zuständen situationsabhängig hin und her.
Das macht Kommunikation nicht gerade einfach und ist häufig mit eine Ursache für Konflikte und Missverständnisse.
Dies gilt für alle Kommunikationsverhältnisse.
Nach einer kurzen Einführung in die Transaktionsanalyse werden wir uns u. a. folgenden Fragen widmen:
Was bringt uns dieses Kommunikationsmodell in der Mediation?
Woran erkennen wir, aus welchem Ich-Zustand die Medianden gerade agieren/reagieren?
Wie können wir eine ungleiche Kommunikationssituation auf gleiche Augenhöhe bringen?
Wie können wir Mediator_innen ein switchen zwischen den Ich-Zuständen bei den Medianden ”unterbinden”?
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Übersicht über alle “Keep it fresh”- Termine in 2019