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Abgeschlossene Projekte

Veranstaltungsreihe "Keep it fresh"
Ca. alle 4- 6 Wochen von 18:30 - 21:00 h werden bekannte Methoden und Techniken für die Mediation "aufgefrischt" oder neue vorgestellt.

ab 2006
Arbeitskreis Gemeinwesenmediation (AK GWM)
Ansprechpartner: Dr. Christa D. Schäfer

ab 2006
Antrag auf Anerkennung als Gütestelle
bei der Senatsverwaltung für Justiz

Ansprechpartner: Dr. Christa D. Schäfer

ab 2007
Boxen mit dem Cop
Ansprechpartnerin: Dr. Christa D. Schäfer und Stephan Müller

ab 2007
Notinsel-Projekt
Ansprechpartnerin: Dr. Christa D. Schäfer

2009/2010
Familienkonferenzen für Tiergarten
Ansprechpartner: Jutta Richter und Dr. Christa D. Schäfer

2010/2011
Kinder- und Jugendrat in Berlin Tiergarten
Ansprechpartner: Dr. Christa D. Schäfer

2010
Interkultureller Dialog
Ansprechpartner: Dr. Christa D. Schäfer

 

Veranstalungsreihe "Keep it fresh"

Im MediationsBüro-Berlin e.V. engagieren sich Menschen mit Mediationserfahrung aus den unterschiedlichsten Bereichen. Unsere Veranstaltungsreihe „Keep It Fresh“ entstand aus der Idee, diese Erfahrungen mit anderen an Mediation interessierten Menschen zu teilen. Aber nicht nur das, gleichzeitig sollte ein Raum geschaffen werden, in dem unterschiedliche Aspekte rund um die Mediation beleuchtet und verschiedene Techniken der Mediation ausprobiert werden können.
Die thematische Vielfalt der bisher stattgefundenen Veranstaltungen spiegelt dabei das weite Feld, in dem sich das Thema Mediation befindet, wieder. Geplant und durchgeführt wurden und werden die einzelnen Termine nicht nur von Vereinsmitgliedern, sondern können von jedem angeboten werden, der sich berufen fühlt, anderen ein bestimmtes Thema nahe zubringen. Die Veranstaltungsreihe lebt also von den Ideen der Themenanbieter. Wer gerne selbst einmal ein besonderes Thema anbieten und moderieren möchte, kann uns gerne
einen Themen- und Terminvorschlag machen.

Bisherige Themen und Referenten:

Marketing für MediatorInnen
Leitung: Signe Stein

Transaktionsanalyse (TA) in der Mediation - ein systemischer Ansatz   Leitung: Günter Hartmann

Umgang mit Aggression und Gewalt im öffentlichen Raum Leitung: Timo Hartmann LKA (LKA Berlin, Referat Anti-Gewalt-Projekte)

Aufstellung, Nutzung der Methode “Aufstellung auf dem Familienbrett“ in der Mediation Leitung: Edeltraut Funke

Farbenschach, die Technik des Malens und ihren Einsatz in der Mediation Leitung: Gisela Hillmann

Rollenspiel
Leitung: Wilhelm Eßer

Reflecting Team
Leitung: Signe Stein und Laurence Baumgart

Aktives Zuhören
Leitung: Wilhelm Eßer und Günter Hartmann

ab 2006

Arbeitskreis Gemeinwesenmediation

Der Arbeitskreis Gemeinwesenmediation (AK GWM) ist aus dem Forum Stadtteilmediation entstanden. Er ist eine lockere Vereinigung all derjenigen, die Projekte zur Gemeinwesenmediation in Berlin und im näheren Brandenburg leiten. Momentan sind folgende Projekte vertreten:

Konflikthilfe Lichtenberg
MediationsBüro Mitte
Mediationsstelle Potsdam
Stadtteilmediation Marzahn NordWest c/o Kiek in e.V.
Stadtteilmediation Soldiner Kiez
Stadtteilmediation im Sprengelhaus Wedding c/o GIS e.V.
Stadtteilmediation Tiergarten (jetzt MediationsZentrum Berlin)
TRIALOG Moabit

Der Arbeitskreis ist Ansprechpartner für Projekte der Gemeinwesenmediation in Berlin und Brandenburg. Er bietet Austausch über Fachthemen und Methoden dieses Fachgebietes und regelt die Zusammenarbeit der verschiedenen Projekte. Durch die Bereitstellung eines gemeinsamen Mediatorenpools können Mediationen in fast allen Sprachen angeboten werden. Längerfristig will der Arbeitskreis ein gemeinsames Auftreten der Gemeinwesenmediation in Berlin sichern.

Die Mitglieder des Arbeitskreises treffen sich etwa alle 2 Monate. 2007 haben sie eine Informationsbroschüre über alle Projekte der GWM in Berlin/Brandenburg herausgegeben.

ab 2006

Antrag auf Anerkennung als Gütestelle
bei der Senatsverwaltung für Justiz

Wir haben bei der Senatsverwaltung für Justiz die Anerkennung des MediationsZentrums Berlin e.V. als Gütestelle im Sinne des § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO beantragt.

Die bundesrechtliche Rechtsnorm des § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO sieht vor, dass die Zwangsvollstreckung auch aus Vergleichen stattfindet, die vor einer durch die Landesjustizverwaltung eingerichteten oder anerkannten Gütestelle abgeschlossen sind. Landesjustizverwaltungen können unabhängig von einer landesrechtlichen Norm Gütestellen anerkennen. Diese Möglichkeit wird in den unterschiedlichen Bundesländern bisher unterschiedlich gehandhabt. In Berlin gibt es bisher keine Gütestellen.

Das MediationsZentrum Berlin würde im Falle einer Anerkennung als Gütestelle das Schlichtungsverfahren der Meditation nutzen und voll ausgebildete Mediatoren/innen mit Berufserfahrung, aber ohne juristisches Fallinteresse als Schlichtungspersonen bestellen. Es ist uns wichtig einen Titel erwirken zu können, da dadurch die im Schlichtungsverfahren getroffenen Vereinbarungen gesetzlich bindend werden. Dieses Angebot soll speziell kleineren und mittelständischen Betrieben eine preisgünstige Möglichkeit bieten, ihre privaten und geschäftlichen Streitigkeiten verbindlich zu schlichten.

Kurze Zeit nach Antragstellung wurde der Antrag abgelehnt. Die Senatsverwaltung für Justiz betonte zwar die Wichtigkeit des Anliegens und würde dies auch unterstützen wollen, wollte aber zunächst die bundesweiten Entwicklungen zum Thema abwarten. Unser Ziel ist es weiterhin, eine Anerkennung als Gütestelle zu erhalten. In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband für Gütestellen arbeiten wir an nun an einer Vereinheitlichung und Anerkennung in allen Bundesländern.

Bundersverband Guetestellen

ab 2007

Boxen mit den Cops

Ein Mal wöchentlich, nämlich dienstags von 17:00 bis 18:00 Uhr haben Kids aus den 5ten und 6ten Klassen der beiden Grundschulen in Tiergarten/Süd die Möglichkeit, mit ihrem Präventionsbeauftragten zu boxen. Der Präventionsbeauftragte Rocco Röske arbeitet beim Polizeiabschnitt 34 im Bezirk Mitte. Er hat jahrelang selber geboxt und Boxgruppen trainiert. Seit Mitte 2008 unterstützen ihn die Schöneberger Boxpaten Arif Hanif, Omer und Yassin Madani bei der Arbeit.

Ziele des Projektes sind:

- Aggressionsabbau, verbunden mit Elementen eines Anti-Gewalt-Trainings
- Erlernen positiver Fähigkeiten wie Fairness, Teamgeist und regelgerechtem Verhalten
- Halt geben durch gemeinsames Tun
- und nicht zuletzt natürlich Spaß und sinnvolle Freizeitbeschäftigung für die Kids.

Dr. Hanke  Training
Am 23. 06.09 besuchte der Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke das Boxprojekt des MediationsZentrums. Er ließ sich von den Boxschülern über das Training und ihre Fortschritte berichten. Desweiteren sprach er lange mit Rocco Röske, dem Cop und Trainer, und war sichtlich von den Projekterfolgen beeindruckt

Am selben Tag besuchte auch ein Reporter vom Radiosender radioBERLIN 88,8 das Boxprojekt. Daraus entstand eine Collage, in der sowohl die Boxschüler, als auch der Trainer Rocco Röske zu Wort kommen. Die Schüler erzählen, was ihnen am Boxtraining wichtig ist, Herr Röske berichtet über seine Ziele in Bezug auf das Training.

Hörbeitrag radioBERLIN 88,8 vom 24.06.2009 (.mp4),
(Autor Elmar Krämer, mit freundlicher Unterstützung des Senders)
radioBerlin 88,8


Am 05.07.2010 besuchten acht indische Journalisten das Boxprojekt, sahen sich ein Probetraining an, erkundigten sich nach den Bedingungen des Projektes und interviewten Boxschülerinnen, Boxschüler und die drei Boxpaten.

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Dieses Projekt wird in Kooperation mit dem Sportverein TISC 99 durchgeführt und 2010 mit neuer Zielsetzung durch dieRobert Bosch Stiftung gefördert.


Ansprechpartner:
Christa Schäfer, Tel:0163 - 337 357 3

Stephan Müller, Tel: 030 78702800


 

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ab 2007 Notinsel-Projekt

Immer wieder passiert es, dass kleinere Kinder auf ihrem Schulweg oder im Nachmittagsbereich in Schwierigkeiten geraten. Es kann sein, dass ein großer Hund hinter ihnen herläuft oder große Jungs sie verfolgen, die ihnen Schläge androhen.

Geschäftsleute können Notinseln für Kinder werden, indem sie „erste Hilfe“ in solchen Situationen bieten. Sie dienen als erste Anlaufstelle sowie als Schutzraum und setzen eine Hilfskette in Gang, die beispielsweise die Benachrichtigung der Eltern beinhaltet. Keinesfalls sollen sie psychologische Beratung leisten. Um Notinsel zu werden, erhalten Geschäftsleute eine Kurzschulung zum Thema und unterschrieben einen Vertrag zur Selbstverpflichtung.

Die Kinder im Bezirk Mitte werden in ihren Grundschulen über das Notinsel-Projekt informiert. Damit wird gewährleistet, dass sie das Notinsel-Zeichen kennen und wissen, wie sie sich dort Hilfe holen können.

Das MediationsZentrum Berlin ist Partner der Deutschen Polizeigewerkschaft im DBB, die das Projekt berlinweit betreuen, und der Hänsel-und-Gretel-Stiftung, die das Projekt ins Leben gerufen hat. Dr. Christian Hanke hat als Bezirksbürgermeister die Schirmherrschaft für das Notinsel-Projekt in Berlin-Mitte übernommen.

Das Projekt wird ehrenamtlich vom MediationsZentrum betreut. 2009 gibt es bereits 80 Notinseln in Berlin-Mitte, die über die Seite der Notinsel einzusehen sind. Geschäftsleute, die Notinseln werden wollen, oder Freiwillige, die ehrenamtlich helfen wollen das Notinsel-Projekt bekannt zu machen, sind herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich unter mail@MediationsZentrum-Berlin.de

Notinsel

2009/2010

Familienkonferenzen für Tiergarten 2009/2010

Konflikte in der Familie?
Erziehungsschwierigkeiten?
Wichtige Entscheidungen?

Die im Rahmen dieses Projektes stattfindenden Kurse zeigen, wie besser mit Konflikten und Entscheidungsprozessen innerhalb der Familie (und anderswo) umgegangen werden kann. Das Konzept für Mütter und Väter zum Thema „Runder Tisch in der Familie“ wird verfeinert und um Kurse für Kinder und Jugendliche ergänzt.

Themen im Erwachsenenkurs für Eltern und Großeltern sind u.a. die Kommunikation in der Familie, der Umgang mit Problemen und Konflikten innerhalb der Familie, die Unterstützung in der Erziehungsproblematik mit Kindern und Jugendlichen jeglichen Alters, die besondere Herausforderung in interkulturellen Ehen usw. Der Kernpunkt in den parallel dazu stattfindenden Kinder- und Jugendkursen liegt in der Aneignung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, um Konflikten sowohl in der Familie als auch in der Peergroup besser lösen zu können. Die Arbeit vollzieht sich in allen Kursen beteiligungs-, ressourcen- und zielorientiert.

2010 wird diesem Grundkurs das Konzept eines Aufbaukurses hinzugefügt. Eltern und Großeltern, die bereits einen Grundkurs absolvierte haben, können zu MultiplikatorInnen ausgebildet werden. Durch Literaturstudien werden sie in die Lage versetzt, selbständig am Themengebiet weiter zu arbeiten. Die Technik der fallbezogenen Intervisionsgespräche macht es möglich, dass sie Intervisionsgruppen aufbauen und eine Gruppe von Eltern im Fallgespräch begleiten.

Jugend- und Familienstiftung

2010/2011

Kinder- und Jugendrat in Berlin Tiergarten

Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren werden im Kinder- und Jugendrat (KiJuRa) als Experten in eigener Sache ernst genommen. Sie können sich zu interessanten Themen austauschen, Projektideen entwickeln, Projekte durchführen und in Entscheidungs-prozessen demokratisch mitbestimmen. So bekommen sie die Chance, den Kiez mit zu verändern und entsprechend ihren eigenen Interessen zu gestalten. Demokratieerziehung und Partizipation an politischen Prozessen kann lebensnäher nicht gelernt werden.

Der KiJuRa soll die Interessensvertretung der Kinder und Jugendlichen im Quartier werden. Er verfügt über Projektgelder, die für bewilligte Anträge anderer Kinder und Jugendlicher aus dem Quartier sowie für selbst entwickelte Maßnahmen ausgegeben werden. Die beiden Teamer Barbara Üzel und Cihan Karagül unterstützen die Arbeit der Projektleiterin Christa Schäfer. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen erhalten für ihre Arbeit in wichtigen Kernkompetenzen eine Schulung, und natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz.

Das Projekt wird durch moderne Medien begleitet. Über die Internetadresse http://kijura.wordpress.com gibt es stets die neuesten Informationen zum Projekt. Eine Facebook Seite wird die Arbeit des KiJuRa's unterstützen.

Das Projekt wird aus Gelder der „Sozialen Stadt“ gefördert.

Jugend- und Familienstiftung
2010

Das MediationsZentrum bei den Berliner Tagen des Interkulturellen Dialogs

Die Tage des Interkulturellen Dialogs finden in Berlin zum achten Mal statt. Das MediationsZentrum ist erstmals dabei und veranstaltet in Verbindung mit dem Projekt "KiJuRa Tiergarten" einen Dialogtisch zum Thema "Kinder und Jugendliche wollen dabei sein!" Moderiert von Omer und Yassin Madani sowie Arif Hanif waren 12 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Gespräch. Neben Vertretern aus dem Kinder- und Jugendrat Tiergarten haben Erwachsene aus den Jugendeinrichtungen vor Ort, vom QM, QR, MediationsZentrum und von GrünBerlin teilgenommen. Es wurde intensiv über die Erfahrung aller Beteiligten zum Thema Kinder- und Jugendbeteiligung, über gute Beispiele sowie weitere Förderungsmöglichkeiten der Partizipation gesprochen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass es mehr Angebote zur Mitsprache von Kindern und Jugendlichen geben sollte.

Interkultureller Dialog