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Abgeschlossene Projekte

2006
Stadtteilmediation - Angebot von Weiterqualifizierung und Supervision
Ansprechpartner: Dr. Christa D. Schäfer

2006
Mediation in der Wohnungswirtschaft
Ansprechpartner: Laurence Baumgart und Christoph Nieden

2007
Elternmediation im QM Gebiet Magdeburger Platz

Ansprechpartner: Willy Eßer, Jutta Richter, Dr. Christa D. Schäfer

2007
Umgang mit Problemen und Konflikten in der Familie
Ansprechpartner: Jutta Richter, Dr. Christa D. Schäfer

2007               
Anstoß – Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum
Ansprechpartner: Günter Hartmann, Joachim Lück

2009
Das Mediationszentrum Berlin beim PotsTandem
Ansprechpartner: Signe Stein, Sebastian Dworack

2009
Kommunikation und Konfliktmanagement im Mehrgenerationshaus Wassertor
Ansprechpartner:Günter Hartmann und Mahnaz Jafari

2010
Beteiligung am 15. Deutscher Präventionstag

 

 

2006

Stadtteilmediation -
Angebot von Weiterqualifizierung und Supervision

Das Ziel des Projektes war die eingehende und bedarfsgerechte Qualifizierung der ehrenamtlich arbeitenden Stadtteilmediator/innen in den praxisrelevanten Fachbereichen der Mediation. Hierzu wurden durch das Projekt anwendungsbezogene Workshops angeboten, die für Interessierte offen waren. Zur Professionalisierung der mediativen Arbeit im lokalen Umfeld wurden monatlich Supervisionsmöglichkeiten angeboten. Darüber hinaus vernetzte sich das Projekt aktiv mit Vereinen im Bezirk und mit anderen Stadtteilmediationen in Berlin.

Ein Mikroprojekt aus der Förderung des EU-Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke"/ Lokales soziales Kapital - LSK Berlin über das bezirkliche Bündnis für Wirtschaft und Arbeit Tempelhof-Schöneberg

gefördert durch
den Europäischen Sozialfonds

Laufzeit: 01.03.2006 - 31.12.2006


Berlin  Europa  LSK

2006

Mediation in der Wohnungswirtschaft

KONFLIKTE RUND UM DAS WOHNEN GIBT ES IMMER!

Mediation und professionelles Konfliktmanagement

- stärkt das friedliche Miteinander von Mietern
- fördert die Zufriedenheit Ihrer Kunden
- entlastet Sie durch externe Unterstützung
- unterstützt die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens

Gerne informieren wir Sie über :
Möglichkeiten der Konfliktprävention,
Kommunikation in schwierigen Situationen,
die Methode der Mediation.

In diesem Projekt haben wir ein Konzept für Schulungen und Weiterbildungen in der Wohnungswirtschaft entwickelt. Wir führen die Veranstaltungen in unseren Räumen oder bei Ihnen vor Ort durch.

Gerne übernehmen wir die Mediation einzelner Konfliktfälle oder wir entwickeln auf Wunsch ein Modell der individuellen Kooperation, das den Bedürfnissen unserer Partner. Dieses Angebot gilt auch nach dem bewilligten Förderzeitraum hinaus.

Gefördert durch:
Europa Soziale Stadt QM Quartiersrat

Dieses Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert
(Europäischer Fonds für regionale Entwicklung)

2007

Elternmediation im QM Gebiet Magdeburger Platz

Das Projekt bot arbeitslosen Eltern unterschiedlichster Herkunftssprache von Grundschulen und Kitas aus Tiergarten/Süd eine Qualifikation durch ein Basistraining "Umgang mit Konflikten / Mediation". Ziel war eine Förderung des Zusammenhalts in der Elternschaft aller Bildungsinstitutionen sowie eine Verbesserung des Sozialraums.

Die Teilnehmer/innen erlernten einen konstruktiven Umgang mit Konflikten und konnten die Schulungsinhalte in der Elternschaft der Bildungsinstitutionen im Kiez anwenden. Durch ihre Multiplikatoren- bzw. Vorbildfunktion entstand eine größere Annahmebereitschaft für die Methode der Mediation im Elternkreis des Stadtteils.

Die 40stündige Seminarreihe bietet folgende Inhalte:
Verständnis von Konflikten
Ich-Botschaften
Aktives Zuhören
Konfliktgespräche selber führen
Mediation und Streitschlichtung
Regeln und Vereinbarungen in der Familie
Mediation im Schulbereich
Planung von Mini-Projekten

gefördert durch:

Europa  Bund  LOS 

2007

Umgang mit Problemen und Konflikten in der Familie

Familien haben heutzutage vielfältige Probleme und Konflikte. Mütter und Väter wissen oft nicht, wie sie damit umgehen sollen. Deshalb hat dieses Projekt verschiedene Bausteine angeboten (Kurse, Supervisionen, Beratungen), um darüber nachzudenken.

Im Zentrum der Kurse standen folgende Fragestellungen:
Wie kann ich Probleme durch Zuhören lösen?
Wie kann ich meine Meinung gut vertreten?
Wie funktioniert eine Familienkonferenz?
Wie können aus Problemen Fähigkeiten werden?

Das Buch der Familienkonferenz von Thomas Gordon bildete den Ausgangspunkt dieser Kurse. Anhand der dort dargelegten Familienkonferenz wurde ein Konzept erarbeitet, das an die heutige Zeit und die Gegebenheiten der teilnehmenden Eltern angepasst bei der Problem- und Konfliktlösung in der Familie hilft. Diese Methode vom „Runden Tisch in der Familie“ wird von allen TeilnehmerInnen getestet und als äußerst praktikabel und gewinnbringend angesehen.

Gefördert durch:
Europa Soziale Stadt QM Quartiersrat

Dieses Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert
(Europäischer Fonds für regionale Entwicklung)

 

 

2007

Anstoß – Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum

Ort: Falkenhagener Feld, Spandau

Das Projekt wurde vom Quartiersmanagement Falkenhagener-Feld-Ost in Spandau initiiert und war eingebettet in die Umgestaltung des Gebietes.

Ausgangspunkt war, dass sich täglich eine Gruppe „Trinker“ im Einkaufszentrum Westerwaldstr. aufhielt, alkoholische Getränke konsumierte und dadurch den öffentlichen Raum in Beschlag nahm.
Anwohner, Gewerbetreibende und verschiedene Institutionen (Grundschule, Kindergärten, Jugendzentrum, Kirchengemeinden etc.) fühlten sich gestört bzw. sahen eine Gefährdung von Kindern und Jugendlichen.

Ansatz war, eine verträgliche Lösung der Nutzung des öffentlichen Raums zu finden, die allen Beteiligten Nutzungsmöglichkeiten eröffnete.

Durch die Einbeziehung eines Großteils der Akteure konnte das Verständnis zwischen den einzelnen Interessengruppen für das jeweilige Nutzungsbedürfnis gestärkt werden, wodurch die Konflikte verhandelbar gemacht wurden.

In moderierten Gesprächkreisen hatten die Akteure Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichen Nutzungsbedürfnissen auseinanderzusetzen und verschiedene Nutzungskonzepte zu diskutieren. Diese sollten in die Planung zur Umgestaltung des Quartiers einbezogen werden.

Ergebnis war eine verstärkte Betreuung der „Trinkergruppe“, eine Vereinbarung zur umfeldgerechten Nutzung des Platzes und eine verbesserte Toleranzsituation von Seiten der Anwohner und Gewerbetreibenden.

2009

Das Mediationszentrum Berlin beim PotsTandem

Aktion PotsTandemDie Idee des PotsTandem ist, die Potsdamer Straße, eine Straße mit Vergangenheit, bekannter zu machen und wer könnte das besser als die Menschen, die hier arbeiten und wohnen. So haben sich je zwei Gewerbetreibende, die ihr Unternehmen rund um die Potsdamer Straße haben, für kurze Zeit zu einem PotsTandem zusammengefunden und eine Aktion vorbereitet.
Das Mediationszentrum Berlin engagiert sich im Kiez vor allem bei Nachbarschaftskonflikten und Konflikten in der Schule. So waren die Themen Konflikt, Missverständnis, Stress Ausgangspunkte der Aktion, die am 30.08.2009 auf einem Kiezspaziergang präsentiert wurde. Dabei gab es Gelegenheit mit Alterssimulationsanzügen, Brillen und Gehörschutz körperlich erfahrbar zu machen, was es bedeutet, wenn Konflikte zum Hindernis werden. Ca. 25 Interessierte, Gewerbetreibende und Anwohner konnten bei einem „Wutausbruch“ mit Tellerwerfen einen Konflikt symbolisch lösen. So wurde von den TeilnehmerInnen mit viel Einsatz und Spaß Porzellan zerschlagen.
Als VertreterInnen für das Mediationszentrum Berlin haben der Politikwissenschaftler und Mediator Sebastian Dworack und die Architektin und Mediatorin Signe Stein zusammen mit Kyra Prehn, human consulting, am PotsTandem teilgenommen.

Aktion PotsTandem

20.11.2009 Das Entscheidungsspiel „Himmel und Hölle“ - Uns beide faszinieren Entscheidungen, die Resultate eines Prozesses sein oder auch ganz spontan entstehen können. Wir funktionieren das Kinderspiel „Himmel und Hölle kurzerhand zu einem Entscheidungsspiel um. Wir möchten mit diesem Spiel zeigen, dass wir uns trauen können, los zu gehen auf eine möglichst spielerische, leichte Weise. Dass wir uns Schritt für Schritt einer Herausforderung stellen, Hindernisse überwinden.

Bildvermittlerin,  Agnes Folaji - arbeit seit 2003 als Projektleiterin für die Fotofinder GmbH
„Interessenvermittlerin“ Julia Horn - Ausgebildete Mediatorin und in dem Mediationszentrum ehrenamtlich tätig.

2009

Kommunikation und Konfliktmanagement im Mehrgenerationenhaus Wassertor

Zeitrahmen: Januar bis Juli 2009
Ort: Mehrgenerationshaus Wassertorplatz

Das Mehrgenerationenhaus Wassertor geht auf eine Initiative des Quartiersmanagements Wassertorplatz zurück. Es ist eine Begegnungsstätte mit generationsübergreifendem  und multikulturellem Ansatz. Dort werden Angebote für Kinder, Jugendliche Familien und Senioren gemacht. Daneben werden feste Gruppen und Initiativen aus dem Kiez in ihrer Arbeit unterstützt. Seit 1. März 2009 wird das Mehrgenerationenhaus Wassertor von dem Anwohnerverein Wassertor 48 e. V. betrieben.

Das Zusammenwirken verschiedener Gruppen und Initiativen, die altersgemischt und interkulturell arbeiten, erfordert von den einzelnen Akteuren ein hohes Maß an Toleranz, Kooperations- und Kommunikationskompetenz. Um die Arbeit der Gruppen und Initiativen nachhaltig zu stärken, sollten diese Kompetenzen verbessert werden. Insbesondere auch im Hinblick auf Beratungstätigkeiten für Anwohner aus dem Kiez.

In insgesamt 12 Workshops setzen sich die Teilnehmer/innen handlungsorientiert mit den Themen „Kommunikation und deren Struktur“ sowie „Konflikte und  Möglichkeiten bzw. Strategien zur Konfliktlösung“ auseinander. Theoretische Inputs und praktische Übungen ermöglichen es, sowohl das eigene Kommunikations- und Konfliktverhalten, als auch bestimmte Kommunikationssituationen zu reflektieren und zu verändern.
Die Teilnehmer erarbeiten sich Grundlagen der Konfliktlösung.

Das Projekt wird von einer festen Gruppe von 16 Teilnehmer/innen in Anspruch genommen. Die Teilnehmer erhalten am Ende eine Teilnahmebescheinigung.

Die Entwicklung einer Selbstreflexion in der Kommunikation und in Konfliktsituationen sowie ein adäquater Umgang mit ihnen ist das Ziel des Trainings.
2010

Beteiligung am 15. Deutscher Präventionstag

Das MediationsZentrum hat zusammen mit der Konfliktagentur im Sprengelkiez am 15. Deutschen Präventionstag teilgenommen. Über 200 Vereine, Initiativen und Institutionen aus Berlin und ganz Deutschland haben ihr Präventionsangebot vorgestellt, über 300 namhafte Referentinnen und Referenten befassten sich in ihren Vorträgen mit den Aspekten von Prävention in den verschiedensten Themengebieten.


Unser Stand bot neben einer aussagekräftigen Präsentation vielfältiges Informationsmaterial. Wir haben Präventionstagsbesucher und Teams aus anderen Vereine informiert, die eine Mediation in Anspruch nehmen möchten. Wir haben aber auch Personen aus Verwaltungen, Institutionen und Vereinen beraten, die ein Projekt zur Nachbarschaftsmediation – Stadtteilmediation – Gemeinwesenmediation aufbauen möchten. Gerne können diese Informationen auch im Nachfeld zum Präventionstag weiter bei uns angefordert werden.


Ganz besonders beliebt war an unserem Stand das Angebot für die Besucher, sich Gedanken dazu zu machen, welcher Konflikttyp sie sind. Dieses von Kenneth W. Thomas and Ralph H. Kilmann in den 70er Jahren entwickelte Modell der fünf Konflikttypen haben wir mit einem Fragebogen und fünf Bonbongläsern für die Standbesucher anschaulich gemacht. Falls Sie sich tiefer gehend für die Konflikttypen, den Fragebogen und unsere Methode interessiert, so können Sie sich dazu gerne im Blog „Konfliktberatung und Mediation in Berlin“ informieren.


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